29. Seminar zur österreichischen Gegenwartsliteratur (auf Zoom)
オーストリア現代文学ゼミナール

12. und 13. Dezember 2020
Mit Daniel Wisser
Bildliche Rede in Macht euch keine Sorgen und Schwestern der Angst

Ein Versuch, LMs poetische Programmatik zu skizzieren, mit Rekurs auf Goethe und Kleist. Goethe versteckt seine Ängste hinter schönen Bildern (siehe: Iphigenie), das Gegenbild dazu findet sich im Kannibalismus von Kleist, an den auch Mischkulnig anknüpft.

Lydia Mischkulnig
Foto: Bernhard Aichner
Freitag, 12. November 2010
18:00Abendessen
20:00Kadaver, Kapriolen, Kippfiguren: Einführungsvortrag Walter Vogl
21:00Lesung Lydia Mischkulnig
Samstag, 13. November 2010
09:30Vortrag: Schönes Kinderland? – Zum Begriff Heimat in Lydia Mischkulnigs Begegnung im Gebiet Kyoko Tokunaga
10:30Identitätssuche im Roman Umarmung Masahiko Tsuchiya
11:30 Lesung Lydia Mischkulnig
12:15 Mittagsessen
15:00Bildliche Rede in Macht euch keine Sorgen und Schwestern der Angst Erich Meuthen
16:00Lesung Lydia Mischkulnig – Anschließend: Werkstattgespräch mit der Autorin
18:00Abendessen
20:00Sprich, damit ich existiere: Eine Identitätssuche körperloser Stimmen – Wakiko Kobayashi spricht über Erich, der Erich (ORF 1997); danach Aufführung des Hörspiels
Sonntag, 14. November 2010
09:30Schwestern der Angst Yuko Tokita
10:30Entwurf und Verwerfung. Ekliges bei Mischkulnig Leopold Federmair
11:30Lesung Lydia Mischkulnig
12:00Schlussworte, Ende des Seminars